EURIBOR-Reform

Mit der Veröffentlichung im Jahr 2016 und dem Inkrafttreten der EU-Benchmarkverordnung (EU 2016/2011) am 01.01.2018 hat die angestrebte Reform der Referenzzinssätze / EU Benchmark Regulation erneut an Bedeutung gewonnen.

Ziel der Reformbemühungen ist es, die bestehenden Referenzzinssätze so auszugestalten, dass ihre Manipulation sowie ihre Instabilität in Krisensituationen ausgeschlossen werden kann. Dies ist vor allem für variabel verzinste Kapitalmarktprodukte wie Kredite und Derivate, die sich an den Referenzzinssätzen (Euribor, Libor, Eonia) orientieren, von zentraler Bedeutung.

Insbesondere bei allen zukünftigen Geschäftsabschlüssen mit Euribor-, Libor- oder Eonia-Bezug ist es wichtig, bereits im Vorfeld die aus einer möglichen Reform resultierenden  Risiken zu berücksichtigen. Auch Nachtragsformulierungen für bereits bestehende Verträge sollten einer kritischen Prüfung unterzogen werden. Dadurch können versteckte Margenerhöhungen oder andere Nachteile vermieden werden. Bei variabel verzinsten Krediten könnte sich ein vorzeitiger Wechsel in einen klassischen Festzinskredit anbieten. Bei vielen anderen Geschäften, wie z.B. Zinsswaps sind allerdings zumeist individuellere Lösungen gefragt. Eine allgemeine Handlungsempfehlung ist in der Regel kaum möglich.

Informieren Sie sich auch unter: www.benchmarkreform.de

Welche Risiken sich hinter vertraglichen Vereinbarungen verbergen und wie sie diese am besten vermeiden, haben wir Ihnen auch auf unserer Webseite: www.benchmarkreform.de zusammengestellt. Zusätzlich können Sie sich hier auch über die aktuellen Entwicklungen zur Benchmarkreform informieren und weitere Hintergrundinformationen zum Thema nachlesen.

Gerne beantworten wir auch Ihre individuellen Fragen in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sprechen Sie uns an! Wir unterstützen Sie gern.

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