Handelsgericht Zürich stärkt mit aktuellem Urteil zur CHF Aufwertung am 15.01.2015 die Position der geschädigten Anleger.

Am 15. Januar 2015 kam es zu einem plötzlichen Aufwerten der Schweizer Franken, als die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Währung nicht mehr künstlich günstig hielt. Kunden aus dem EUR-Raum, die sich in Schweizer Franken verschuldet oder Derivate mit Wechselkursbezug abgeschlossen hatten, erlitten hierdurch zum Teil große Verluste. Dies betraf auch Kunden, die sich eigentlich mittels Stop-Loss-Limits abgesichert wähnten. Mit seinem Urteil vom 16.12.2016 (HG150136-O), dessen Urteilsbegründung nun veröffentlicht wurde, stärkte das Handelsgericht des Kantons Zürich die Position von Kunden gegenüber ihrer Bank. Sofern die Bank mit dem Kunden Währungsgeschäfte abrechnete, kann sie den vereinbarten Wechselkurs nicht nachträglich mit Verweis auf eine „besondere Marktlage“ anpassen, wie im streitgegenständlichen Fall geschehen.

Auch für ähnliche Fälle stellt sich die Frage, ob am 15.01.2015 eine außergewöhnliche Marktlage vorlag und ob professionelle Marktteilnehmer das Risiko einer solchen Aufwertung antizipieren konnten. Bei der Beantwortung dieser Frage unterstützen wir Sie gerne, beispielsweise mit gerichtsfesten Gutachten: Mehr Informationen zum Thema Gutachten.

Auch für ähnliche Fälle stellt sich die Frage, ob am 15.01.2015 eine außergewöhnliche Marktlage vorlag und ob professionelle Marktteilnehmer, wie Banken, das Risiko einer solchen Aufwertung hätten antizipieren und damit sich und ihre Kunden hätten vorbereiten können.

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